
Anna in St. Petersburg
Nun, als erste Austauschschülerin in St.Petersburg und sogar als erste
in ganz Russland, werde ich versuchen meine Eindrücke und Erlebnisse
ein wenig zu schildern.
anfangs hätte ich mir niemals gedacht, dass ich für ein halbes Jahr in ein anderes land gehen würde, schon gar nicht nach Russland, da Russland in Österreich mit armen, im Mittelalter lebenden Menschen verbunden wird. und natürlich vor allem mit Kälte. nun ja, das sind einige der verbreiteten Klischees, jedoch bin ich mir sicher, dass sie auf den größten Teil St.Petersburg auch zutreffen. am land besitzen die Leute beinahe nichts und leben wahrscheinlich auch teilweise wie im Mittelalter. in der Großstadt jedoch ist die Technik mit der unseren zu vergleichen, das einzige und größte Problem ist die sehr hohe Armut. der grossteil verdient gerade so viel, dass es zum überleben reicht. ich habe eine Freundin gefragt, wie die Leute es schaffen mit so wenig Geld und einkommen zu überleben und sie hat geantwortet, dass die Leute es selber nicht wissen. was es mit der Kälte anbelangt, weiß ich nur aus eigener Erfahrung, dass es auch in St.Petersburg sehr kalt werden kann. die Rekordtemperaturen waren um die -25 grad. dies ist jedoch wirklich eine absolute Ausnahme, weil ich natürlich den kältesten Winter seit 6 oder sogar mehr Jahren miterlebt habe. normaler weise trifft man hier nicht auf solche tiefen Temperaturen.
nun ja, jedenfalls hätte ich niemals erträumt dass ich für ein halbes Jahr im Ausland leben würde. im herbst jedoch kam es dazu, dass ich mich irrsinnig für einen solchen Austausch zu interessieren begann und mir dabei die USA und Russland in den sinn kamen. Russland auf Grund dessen, dass ich seit einem Jahr in der schule die ehre hatte die russische Sprache zu erlernen und sie mich zu dieser zeit sehr zu interessieren schien.
ich habe mich auch dann für Russland unter anderem auf Grund dessen entschieden, jedoch vor allem um meine Kenntnisse der russ. Sprache zu vertiefen und um neues zu erleben.
nun bin ich wirklich überglueklich dass ich diese Entscheidung getroffen habe. ich habe viele neue Menschen kennen gelernt, neue Erfahrungen gesammelt und meinen Horizont erweitert. die Leute hier sind wirklich sehr freundlich und hilfsbereit, vor allem meine Gastmutter. ich bin übergluecklich sie kennen gelernt zu haben.
durch die schule habe ich auch Kontakt zu vielen Leuten meines alters gefunden und dadurch auch viele neue freunde.
St.Petersburg ist eine wunderschöne Stadt, ich erfahre jeden tag so viel Neues. ich versuche so viel als möglich von meiner neuen Stadt zu sehen und entdecke und befinde mich daher täglich auf neuen Exkursionen.
was mich sehr beeindruckt hat ist die Offenheit und Hilfsbereitschaft der St.Petersburger. sie gehen auf dich zu und versuchen dir in allen lagen zu helfen.
das einzige was mich ein wenig stört ist dass alle glauben, ich käme aus Deutschland und ich dadurch selber schon glaube von dort zu stammen. ich bin allerdings sehr stolz auf unser land und habe mich irrsinnig über den erfolg bei den olympischen spielen gefreut. da Russland nur den vierten platz erreicht hat, und somit einen platz hinter Österreich liegt, waren meine Mitschüler sogar ein wenig neidisch auf unseren Staat.
schlussendlich ist es wirklich ein großes Privileg hier zu sein und ich bin übergluecklich dass ich mich für diese 'reise' entschieden habe. ich glaube ich habe dadurch mehr Selbstbewusstsein, Verantwortung und Selbstständigkeit gewonnen. Zudem habe ich viele wundervolle neue
Menschen und ihr leben sowie ihre Kultur kennen gelernt.
ich glaube diese Erfahrung wird mir in meinem weiteren leben noch sehr viel weiter helfen und ich werde immer voller Freude an diese wunderbare zeit zurück denken und mich ein klein wenig als St.Petersburgerin fühlen.
Anna
anfangs hätte ich mir niemals gedacht, dass ich für ein halbes Jahr in ein anderes land gehen würde, schon gar nicht nach Russland, da Russland in Österreich mit armen, im Mittelalter lebenden Menschen verbunden wird. und natürlich vor allem mit Kälte. nun ja, das sind einige der verbreiteten Klischees, jedoch bin ich mir sicher, dass sie auf den größten Teil St.Petersburg auch zutreffen. am land besitzen die Leute beinahe nichts und leben wahrscheinlich auch teilweise wie im Mittelalter. in der Großstadt jedoch ist die Technik mit der unseren zu vergleichen, das einzige und größte Problem ist die sehr hohe Armut. der grossteil verdient gerade so viel, dass es zum überleben reicht. ich habe eine Freundin gefragt, wie die Leute es schaffen mit so wenig Geld und einkommen zu überleben und sie hat geantwortet, dass die Leute es selber nicht wissen. was es mit der Kälte anbelangt, weiß ich nur aus eigener Erfahrung, dass es auch in St.Petersburg sehr kalt werden kann. die Rekordtemperaturen waren um die -25 grad. dies ist jedoch wirklich eine absolute Ausnahme, weil ich natürlich den kältesten Winter seit 6 oder sogar mehr Jahren miterlebt habe. normaler weise trifft man hier nicht auf solche tiefen Temperaturen.
nun ja, jedenfalls hätte ich niemals erträumt dass ich für ein halbes Jahr im Ausland leben würde. im herbst jedoch kam es dazu, dass ich mich irrsinnig für einen solchen Austausch zu interessieren begann und mir dabei die USA und Russland in den sinn kamen. Russland auf Grund dessen, dass ich seit einem Jahr in der schule die ehre hatte die russische Sprache zu erlernen und sie mich zu dieser zeit sehr zu interessieren schien.
ich habe mich auch dann für Russland unter anderem auf Grund dessen entschieden, jedoch vor allem um meine Kenntnisse der russ. Sprache zu vertiefen und um neues zu erleben.
nun bin ich wirklich überglueklich dass ich diese Entscheidung getroffen habe. ich habe viele neue Menschen kennen gelernt, neue Erfahrungen gesammelt und meinen Horizont erweitert. die Leute hier sind wirklich sehr freundlich und hilfsbereit, vor allem meine Gastmutter. ich bin übergluecklich sie kennen gelernt zu haben.
durch die schule habe ich auch Kontakt zu vielen Leuten meines alters gefunden und dadurch auch viele neue freunde.
St.Petersburg ist eine wunderschöne Stadt, ich erfahre jeden tag so viel Neues. ich versuche so viel als möglich von meiner neuen Stadt zu sehen und entdecke und befinde mich daher täglich auf neuen Exkursionen.
was mich sehr beeindruckt hat ist die Offenheit und Hilfsbereitschaft der St.Petersburger. sie gehen auf dich zu und versuchen dir in allen lagen zu helfen.
das einzige was mich ein wenig stört ist dass alle glauben, ich käme aus Deutschland und ich dadurch selber schon glaube von dort zu stammen. ich bin allerdings sehr stolz auf unser land und habe mich irrsinnig über den erfolg bei den olympischen spielen gefreut. da Russland nur den vierten platz erreicht hat, und somit einen platz hinter Österreich liegt, waren meine Mitschüler sogar ein wenig neidisch auf unseren Staat.
schlussendlich ist es wirklich ein großes Privileg hier zu sein und ich bin übergluecklich dass ich mich für diese 'reise' entschieden habe. ich glaube ich habe dadurch mehr Selbstbewusstsein, Verantwortung und Selbstständigkeit gewonnen. Zudem habe ich viele wundervolle neue
Menschen und ihr leben sowie ihre Kultur kennen gelernt.
ich glaube diese Erfahrung wird mir in meinem weiteren leben noch sehr viel weiter helfen und ich werde immer voller Freude an diese wunderbare zeit zurück denken und mich ein klein wenig als St.Petersburgerin fühlen.
Anna


Anna in Russland, St. Petersburg